Talas und die Katze

 

 

Niveau : assez facile - A1

Texte en cinq parties avec vocabuilaire donné.

 

Talas 1

 

Talas ist ein Junge. Er ist zwölf und wohnt in Hamburg. Er geht heute in die Stadt. Er möchte ein Buch für seine Mutter kaufen. Die Mutter hat morgen Geburtstag. Sie liest gern Harry Potter. Er geht in eine Bücherei.

Die Dame fragt: « Was möchtest du kaufen? ».

Talas sagt: « Ich möchte das Harry Potter Buch kaufen».

Die Dame sagt:  « Eine Minute, bitte ».

Plötzlich sieht Talas eine Katze. Sie ist schwarz und sie macht:

« Miau, miau ».

Die Dame kommt und hat das Buch für Talas. Talas nimmt das Buch und sagt:

 « Auf Wiedersehen! ».

Er geht auf die Straße. Es gibt viele Leute. Aber wer ist auch hier? Die Katze! Sie sieht Talas und plötzlich sagt sie:

« Hallo Talas! ».

 

 

Fin de la première partie.

 

 

Vocabulaire

 

der Junge : le garçon

wohnen : habiter

die Stadt : la ville

lesen : lire

das Buch : le livre

der Geburtstag : l'anniversaire

die Bücherei : la librairie

fragen : demander

ich möchte : je voudrais

sagen : dire

bitte : s'il vous plaît, s'il te plaît

plötzlich : soudain

die Katze : le chat

schwarz : noir

machen : faire

kommen : venir

nehmen (er nimmt) : prendre

"Auf Wiedersehen" : au revoir

die Straße : la rue

es gibt : il y a

die Leute : les gens

hier : ici

sehen ( er sieht) : voir

 

 

Jouez avec Talas !

 

Vrai ou faux?

 

Lisez bien les affirmations. Est-ce qu'elles sont vraies ou fausses ?

Cochez la case qui correspond.

 

                                                                               vrai           faux

1. Talas ist vierzehn                                     [  ]             [  ]

 

2. Talas wohnt in München                       [  ]             [  ]

 

3. Die Mutter hat heute Geburtstag        [  ]             [  ]

 

4. Talas möchte ein Buch kaufen             [  ]             [  ]

 

5. Die Dame hat das Buch                        [  ]             [  ]

 

6. Es gibt eine Katze                                   [  ]            [  ]

 

7. Die Katze ist weiβ                                   [  ]            [  ]

 

8. Talas geht in das Restaurant                [  ]             [  ]

 

9. Die Katze sagt « Tschüs »                       [  ]             [  ]

 

 

 

Solutions :

1. faux / 2. faux / 3. faux / 4. vrai / 5. vrai / 6. vrai / 7. faux / 8. faux (die Katze sagt "Auf Wiedersehen")

 

 

 

Talas 2

 

Talas ist erstaunt. Die Katze spricht!

 

« Wie heiβt du? » fragt er die Katze.

 

« Ich heiβe Iwik. Und du heiβt Talas! Du bist zwölf und wohnst hier in Hamburg. Ich weiβ alles ». 

 

« Aber, wer bist du? » fragt Talas. 

 

« Ich bin ein Prinz. Möchtest du eine Reise machen? »

 

« Ja, aber meine Familie wartet ». 

 

« Die Reise dauert nur fünf Minuten » sagt die Katze. « Wir nehmen einen Zug». 

 

Talas fragt: « Wo ist der Zug? Hier ist nur eine Straβe! ».

 

Die Katze macht Miau und plötzlich gibt es einen Zug.

 

« Komm! », sagt die Katze. « Wir brauchen den Zug für einen Traum… »

 

Und dann verschwinden sie.

 

 

Vocabulaire

erstaunt : étonné

sprechen (er spricht) : parler

der Prinz : le prince

die Reise : le voyage

warten : attendre

dauern : durer

nehmen : prendre

der Zug : le train

nur : seulement

die Straβe : la rue

plötzlich : soudain ; tout à coup

brauchen : avoir besoin

der Traum : le rêve

verschwinden : disparaître

 

 

Talas 3

Tals - 3

Talas und Iwik fahren mit dem Zug.

Nach fünf Minuten sind sie in Etamot.

« Wo sind wir? », fragt Talas.

 

« Etamot ist mein Land. Hier wohne ich, » sagt Iwik.

« Und hier wohnt auch die Hexe Enanab.

Die Hexe ist böse! »

« Warum? », fragt Talas.

 

« Mein Vater ist der König Ettorak.

Er hat ein Schloss... ».

Iwik macht eine Pause.

Dann erzählt er:

 

« Es ist Frühling. Eine Frau kommt mit einer Tasche.

Sie möchte den König sehen.

Mein Vater kommt und fragt sie: "Was möchtest du?".

Die Hexe sagt: "Ich habe ein Geschenk für Iwik."

 

Mein Vater ruft "Iwik!" und ich komme.

Ich sehe die Hexe und dann  ist es schon zu spät!

Die Hexe sagt "Abrakadabra" und ich bin eine Katze.

Sie nimmt die Katze und verschwindet… 

Ich sehe meinen Vater und meine Mutter nicht mehr. »

Vocabulaire

das Land : le pays

die Hexe : la sorcière

böse : méchant(e)

warum : pourquoi

der König : le roi

das Schloss : le chateau

erzählen : raconter

der Frühling : le printemps

die Tasche : le sac

ich möchte : je voudrais

das Geschenk : le cadeau

zu spät : trop tard

nicht mehr : ne ... plus

 

 

 

 

 

 

Texte  -  Niveau A2 / B1

 

Arbeiten, Mutter oder Kompromiss?

 

 

Sie heißt Michèle und kommt aus Dijon. Vor sieben Jahren hat sie dort Jürgen, ihren Freund kennen gelernt. Er arbeitete als Ingenieur bei einer französischen Firma. Er ist Deutscher, aus Stuttgart. Er wollte nicht in Frankreich bleiben, weil seine kranke Mutter in Stuttgart wohnt. Also sind sie nach Deutschland gegangen. Michèle hat sich sehr auf das Leben in Deutschland gefreut. Aber hier in Stuttgart gibt es schon die ersten Probleme.

 

Die zwei suchen eine Wohnung. Das ist kein Problem. Das Problem ist, dass sie nicht verheiratet sind. Zwei junge Leute müssen verheiratet sein, um zusammen leben zu können, denken die anderen Leute. Also wohnen sie bei Jürgens Mutter in ihrer kleinen Wohnung. Sie suchen noch vier Monate, dann geben sie es auf. Sie heirateten, obwohl sie es noch nicht wollen.

 

Jetzt finden sie als Ehepaar eine Wohnung. In der neuen Wohnung ist es schön. Jürgen hat eine gute Arbeit und Michèle findet eine Stelle in einer Firma als Übersetzerin. Das Leben ist toll. Ein Jahr später bekommen sie ein Kind, einen Sohn. Michèle bleibt für drei Monate zu Hause. Sie kümmert sich um das Baby. Dann kommt Problem Nummer zwei: sie will wieder arbeiten gehen. Für Michèle ist es normal, ein Kind zu haben und einen Beruf zu haben. Aber Jürgen möchte das nicht. Er sagt, dass eine Frau zu Hause bleiben muss, wenn sie ein Kind hat. Das Kind braucht die Mutter. Auch Jürgens Mutter sagt, wenn eine Mutter arbeiten geht, ist sie eine "Rabenmutter".

 

Michèle findet eine Annonce in der Zeitung: "Tagesmutter kümmert sich um kleine Kinder". Sie ruft sofort an und die Frau ist sehr sympathisch. Vier Monate später geht Michèle wieder arbeiten. Ihr Mann will nicht, dass sie arbeitet, aber Michèle will nicht auf den Beruf und ihre Karriere verzichten: also findet Michèle einen Kompromiss: sie geht jetzt halbtags arbeiten.

 

Vocabulaire

kennenlernen : faire connaissance

die Firma : l'entreprise

sich freuen auf : se réjouir de

verheiratet : marié

aufgeben : abandonner ; renoncer

heiraten : se marier

obwohl : bienque

das Ehepaar : le couple marié

die Stelle : l'emploi

die Übersetzerin : la traductrice

sich kümmern um : s'occuper de

der Beruf : le métier

die Tagesmutter : la nourrice

anrufen : appelel (au téléphone)

verzichten auf : renoncer à

halbtags : mi-temps (demie journée)

 

 

 

 

 

 

 

Der verpasste Termin

Niveau B2 - Révision du participe passé

 

 

 

 

 

     

 

Herr Blüm ist arbeitslos. Er geht jeden Tag zum Jobcenter, aber momentan sieht der Markt nicht gut aus. Vor einem Monat hat er auf eine Annonce in der FAZ* geantwortet. Eine große Firma in Frankfurt sucht einen Vertreter für ihre pharmazeutischen Produkte. Das ist genau das, was Herr Blüm schon lange gesucht hat. Er hat also sofort geschrieben und vor zwei Tagen hat er eine Antwort erhalten. Natürlich hat er sofort die Sekretärin des Chefs angerufen um mit Herrn Dr. Breuer, dem Direktor, einen Termin auszumachen. Es war nicht einfach, denn der Direktor ist ein vielbeschäftigter Mann. Er ist sehr oft auf Dienstreisen durch ganz Europa und den Rest der Welt. "Gut. Herr Dr. Breuer erwartet Sie also am Dienstag, den 15. November um punkt 10Uhr", hat die Sekretärin bestätigt.

 

       Herr Blüm wohnt in Hamburg und so hat er sich schnell ein Flugticket gekauft, um am Dienstag pünktlich für seinen Termin in der Firma zu sein.

Seine Frau hat ihm noch einen Kuss gegeben und gesagt, dass sie ihm die Daumen drücken wird. Er hat seinen Wagen genommen und ist direkt zum Flughafen gefahren. Zum Glück gab es keine Staus und keine Umleitungen und er war sogar zu früh. Er hat seinen Wagen in der Tiefgarage geparkt und ist zum Check-in gegangen.

 

       Im Flugzeug hat er nur eine Tasse Kaffee getrunken, um einen klaren Kopf zu behalten. Plötzlich hat man die Stimme des Piloten gehört: "Meine Damen und Herren, hier spricht der Flugkapitän. Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass wir wegen eines starken Unwetters nicht zu der vorausgesehenen Uhrzeit landen können. Wir werden ca. eine Stunde Verspätung haben. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis."

 

       Herr Blüm hat einen Schreck bekommen. Er sollte doch pünktlich sein! Er ist ganz bleich geworden und sein Nachbar, ein netter, großer Herr in den Vierzigern, hat ihn gefragt, ob es ihm nicht gut gehe. Herr Blüm hat ihm erzählt, dass er arbeitslos ist und dass er ausgerechnet heute einen sehr wichtigen Termin mit einem großen Boss in Frankfurt hat. "Sie wissen ja, wie diese Leute sind. Wenn Sie nur fünf Minuten Verspätung haben, dann verlieren sie ihre Geduld und man bekommt die Stelle nicht. Ach ja, ich sehe ihn schon vor mir. Ein kleiner, rundlicher, älterer Mann mit einer altmodischen Brille und einer dicken Zigarre in der Hand. Und dann wird er mir sagen, dass ich den Job nicht bekomme, weil er nur pünktliche Leute braucht." Da hat ihm der andere Mann geantwortet: "Haben Sie keine Angst. Es gibt auch andere Chefs, als den, den Sie sich vorstellen. Und wenn dieser Chef nicht kapiert, dass nicht Sie schuld sind, sondern das schlechte Wetter, dann ist er es nicht wert, dass Sie für ihn arbeiten."

 

       Endlich sind sie in Frankfurt angekommen. Er und sein Flugzeugnachbar sind sofort in die Halle gelaufen, denn der andere Mann musste auch dringend telefonieren. Sie haben ihre Handys aus ihrer Tasche geholt, haben sie eingeschaltet und Herr Blüm hat sofort begonnen, die Nummer zu wählen. Sein Nachbar hatte weniger Glück, da die Nummer besetzt war. "Uff!", sagte Herr Blüm, "die Sekretärin hat gesagt, dass der Chef noch nicht angekommen ist. Ich habe also noch eine Chance!"

       "Bei mir war besetzt, und jetzt weiss ich auch warum. Meine Sekretärin hat nämlich mit Ihnen gesprochen. Ich habe jetzt alles verstanden und weiß, wer Sie sind. Ich bin Dr. Breuer persönlich, der Direktor. Sehen Sie, auch ein Direktor kann Verspätung haben. Wir gehen jetzt erst gemütlich frühstücken, und dann fahren wir in die Firma. Aber bitte, sagen Sie mir: glauben Sie immer noch, dass ich ein kleiner, rundlicher, älterer Herr mit unmodischer Brille und Zigarre in der Hand bin?"                                                                                 *FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Sylt...mehr als nur eine Insel

Das St. Tropez der Nordsee

Niveau B1

 

Sylt ist Deutschlands bekannteste Insel. Hier leben ca. 21.500 Einwohner. Man sagt, dass Sylt das St. Tropez des Nordens ist. Die Insel (ca. 230 km nördlich von Hamburg) ist bei den Deutschen so beliebt, weil es hier sehr schöne Häuser und viel Natur gibt. Obwohl es sehr schöne Strände gibt, kann man nicht immer in der Nordsee baden. Das Wetter ist nicht wie in Südfrankreich! Aber damit man auch bei schlechtem Wetter etwas unternehmen kann, gibt es die Dünen, wo man gut wandern kann. Die höchste Düne ist 52 m hoch! Oder man geht in ein exquisites Restaurant und isst Fisch oder Kaviar und trinkt Champagner.

Viele Touristen kommen nach Sylt, weil sie etwas sehen möchten. Aber andere kommen, um gesehen zu werden. Frauen mit viel Schmuck, Männer mit großen Autos; alle wollen auf Sylt den Urlaub verbringen. In der Inselhauptstadt Westerland gibt es eine lange Strandpromenade. Hier finden im Sommer oft Konzerte in der "Muschel" statt. Aber auch nachts gibt es viel zu erleben. In Westerland gibt es viele Clubs und Diskotheken. Hier ist immer Party-Time, bevor der Tag kommt.

Ein Damm verbindet die Insel mit dem Festland. Man kann mit dem Zug nach Sylt fahren, oder man nimmt das Flugzeug. Sylt hat auch einen Flughafen. 

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